Technische Sicherheit

Schritt-für-Schritt Anleitungen: So machen Sie das Smartphone und die Lieblings-Apps Ihres Kindes sicherer.

Grundlagen

Smartphone Basics & Standort

iOS & Android Jugendschutz

Risiko: Ohne System-Einschränkungen können Kinder unkontrolliert hochgeladene Apps installieren, In-App-Käufe tätigen oder auf unangemessene Webinhalte zugreifen. Täter versuchen oft, Kinder zum Herunterladen bestimmter Messenger (wie Telegram) zu bewegen, um dort ungestört zu kommunizieren.

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  • Apple (iPhone/iPad):
    1. Öffnen Sie die Einstellungen am Gerät des Kindes (oder über die Familienfreigabe auf Ihrem Gerät).
    2. Tippen Sie auf Bildschirmzeit.
    3. Aktivieren Sie die Bildschirmzeit, falls noch nicht geschehen, und legen Sie einen eigenen Bildschirmzeit-Code fest, den das Kind nicht kennt.
    4. Gehen Sie auf Beschränkungen und aktivieren Sie den Schieberegler ganz oben.
    5. Tippen Sie auf Käufe im iTunes & App Store. Hier sollten Sie "In-App-Käufe" auf Nicht erlauben setzen. Auch "Apps installieren" können Sie hier blockieren, sodass vor jedem neuen Download nachgefragt werden muss.
    6. Unter dem Punkt Inhaltsbeschränkungen können Sie explizite Webinhalte blockieren.
  • Android (Google Family Link):
    1. Laden Sie die App Google Family Link (für Eltern) auf Ihr Smartphone herunter.
    2. Verknüpfen Sie das Google-Konto Ihres Kindes (auf dem Kinder-Gerät befindet sich die App "Family Link für Kinder und Teenager").
    3. Wählen Sie in der Eltern-App das Kind aus und gehen Sie auf Einstellungen verwalten > Google Play.
    4. Setzen Sie die Genehmigungspflicht für Käufe und Downloads auf "Alle Inhalte".
    5. Stellen Sie sicher, dass Sie In-App-Käufe blockieren, damit das Kind keine digitalen Währungen (z.B. in Spielen) kaufen kann.
  • Hardware-Tipp (Notebooks/Tablets):

    Kleben Sie die Webcams an Laptops oder Tablets (sofern sie nicht für FaceID benötigt werden) mit speziellen Webcam-Stickern physisch ab. Dies ist ein 100% sicherer Schutz vor heimlichen Aufnahmen durch Malware.

Standort aus Fotos entfernen

Risiko: Jedes Bild, das mit dem Smartphone gemacht wird, kann unsichtbare Exif-Daten (GPS-Koordinaten) enthalten. Täter extrahieren diese Daten aus vermeintlich harmlosen Fotos, um exakt herauszufinden, wo das Kind wohnt, zur Schule geht oder sich aktuell aufhält.

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  • Dauerhaft für die Kamera deaktivieren (iPhone):
    1. Gehen Sie zu Einstellungen.
    2. Scrollen Sie zu Datenschutz & Sicherheit und tippen Sie auf Ortungsdienste.
    3. Suchen Sie in der Liste die App Kamera.
    4. Setzen Sie den Haken bei Nie. Ab sofort speichert kein neues Foto mehr den Standort.
  • Standort für einzelne Fotos entfernen (iPhone):
    1. Öffnen Sie das Foto in der Fotos-App.
    2. Tippen Sie auf das Teilen-Symbol (Viereck mit Pfeil nach oben).
    3. Ganz oben unter "Ein Foto ausgewählt" tippen Sie auf Optionen.
    4. Deaktivieren Sie den Schalter bei Ort (er muss grau sein), bevor Sie auf "Fertig" tippen und das Bild senden.
  • Dauerhaft für die Kamera deaktivieren (Android - Samsung/Google):
    1. Öffnen Sie die Kamera-App.
    2. Tippen Sie auf das Zahnrad-Symbol (Einstellungen), meist oben links oder rechts.
    3. Suchen Sie den Punkt Standort-Tags, Standort speichern oder Geotagging und schalten Sie diesen aus.
  • Gut zu wissen bei Messengern:

    Wenn Fotos über WhatsApp oder Signal als "normales Foto" versendet werden, schneidet die App die GPS-Daten beim Komprimieren meist ab. ABER: Wenn Bilder als "Dokument / Datei" versendet werden (um die Qualität zu behalten) oder über E-Mail/Discord verschickt werden, bleiben die Standortdaten erhalten!

Kommunikation

Messenger & Social Media

Telegram & Zangi (Gefahr!)

Risiko: Beide Plattformen zeichnen sich durch absolute Verschlüsselung (Zangi) und mangelnde Moderation/Behördenkooperation (Telegram) aus. Sie sind die Hauptplattformen für Täter. Täter nutzen Gaming-Chats oder TikTok oft nur für den Erstkontakt und fordern Kinder dann schnell auf, zu Telegram oder Zangi zu wechseln, da sie dort keine Löschung, keine Strafverfolgung und keinen Jugendschutz befürchten müssen. Dort werden auch unzensiert extreme Gewalt und CSAM ausgetauscht.

Handlungsempfehlung (Bitte lesen)
  • Null Toleranz: Diese Messenger haben auf den Geräten von Kindern und jungen Jugendlichen nichts verloren.
  • Das Setup bei Zangi: Zangi erfordert keinerlei Telefonnummer zur Registrierung. Nutzer loggen sich anonym ein. Es ist völlig unmöglich nachzuvollziehen, wer hinter einem Profil steckt.
  • Das Setup bei Telegram: Sogenannte "Kanäle" und "Gruppen" bei Telegram können Hunderttausende Mitglieder fassen. Es gibt keine Jugendschutzfilter. Jeder kann per "Leute in der Nähe"-Funktion Kontakte suchen.
  • Gespräch suchen: Wenn Sie diese Apps auf dem Gerät finden: Löschen Sie sie nicht wortlos. Fragen Sie das Kind: "Wer hat dich gebeten, diese App herunterzuladen? Mit wem sprichst du dort?" Täter erzeugen enormen Druck, diese Apps zu nutzen. Sprechen Sie mit ihrem Kind über die Gefahren dieser versteckten Räume.

Discord

Risiko: Discord wird oft parallel zum Spielen genutzt. Die Gefahr besteht in großen, unmoderierten "Servern", wo jeder jedem eine Direktnachricht (DM) schreiben kann. Täter suchen dort gezielt nach Kindern, senden Bilder oder Links und bauen vertrauliche Chat-Beziehungen auf.

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  • Direktnachrichten von Fremden blockieren:
    1. Klicken Sie unten links auf das Zahnrad-Symbol (Benutzereinstellungen).
    2. Gehen Sie auf Privatsphäre & Sicherheit.
    3. Suchen Sie den Punkt Direktnachrichten von Servermitgliedern erlauben und deaktivieren Sie ihn. Zukünftig können dem Kind nur noch bestätigte Freunde Nachrichten senden.
  • Freundschaftsanfragen regulieren:
    1. Ebenfalls in den Benutzereinstellungen unter Freundschaftsanfragen:
    2. Deaktivieren Sie "Jeder" und "Servermitglieder".
    3. Lassen Sie im besten Fall nur "Freunde von Freunden" aktiviert.
  • Inhaltsfilter aktivieren:

    Unter Privatsphäre & Sicherheit finden Sie den Filter für explizite Bilder. Stellen Sie diesen zwingend auf "Beschütze mich" (Scanne Direktnachrichten von jedem).

WhatsApp

Risiko: Wenn Datenschutzeinstellungen offen sind, können Täter über automatisierte Nummernsuchläufe das Profilbild des Kindes sehen, es anschreiben oder es ungefragt in verstörende Gruppen (z.B. mit gewalttätigen Inhalten) hinzufügen.

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  • Profilbild schützen:
    1. Gehen Sie zu Einstellungen > Datenschutz.
    2. Klicken Sie auf Profilbild und wählen Sie Meine Kontakte (niemals "Jeder").
  • Online-Status verbergen:
    1. Unter Einstellungen > Datenschutz > Zuletzt online/Online wählen Sie Niemand oder "Meine Kontakte". Täter können sonst ablesen, wann das Kind wach ist oder das Handy nutzt.
  • Fremde Gruppen-Einladungen blockieren:
    1. Gehen Sie zu Einstellungen > Datenschutz > Gruppen.
    2. Wählen Sie hier Meine Kontakte. Das verhindert, dass das Kind von Unbekannten in "Spam-" oder Grooming-Gruppen gezogen wird.

Snapchat

Risiko: Snapchats Hauptgefahr ist die Illusion der Flüchtigkeit. Kinder glauben, Bilder löschen sich selbst und schicken vorschnell unangemessene Inhalte. Täter nutzen Screenshots oder Drittanbieter-Apps, um diese Bilder zu speichern und für Erpressung ("Sextortion") zu nutzen. Zudem verrät die "Snap Map" den minutengenauen Live-Standort.

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  • Geistmodus (Live-Standort verbergen):
    1. Öffnen Sie die Snap Map (über den Standort-Pin unten links).
    2. Tippen Sie oben rechts auf das Zahnrad.
    3. Aktivieren Sie den Geistmodus (Ghost Mode) dauerhaft. Nur so sieht niemand, wo sich das Kind aufhält.
  • Kontaktanfragen einschränken:
    1. Gehen Sie ins eigene Profil (oben links auf den Avatar) und tippen Sie auf das Zahnrad.
    2. Scrollen Sie zu "Datenschutzkontrollen" und tippen auf Mich kontaktieren. Wählen Sie Meine Freunde.
  • "Quick Add" (Schnell hinzufügen) deaktivieren:

    Gehen Sie in den Einstellungen auf Mich in 'Quick Add' anzeigen und deaktivieren Sie den Haken. Dadurch wird das Profil Ihres Kindes Fremden nicht mehr algorithmisch als möglicher neuer Kontakt vorgeschlagen.

TikTok

Risiko: Wenn Kinder eigene Videos (Tänze, Playback) veröffentlichen, ziehen "öffentliche" Profile oft Pädophile an, die diese Videos herunterladen, sexualisieren (z.B. per KI) oder per Privatnachricht Kontakt aufnehmen ("Toll getanzt, wie alt bist du?").

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  • Begleiteter Modus (Family Pairing):

    (Empfohlen) Nutzen Sie den Modus "Begleiteter Modus". So können Sie über Ihr eigenes Handy die Einstellungen des Kindes festsetzen, ohne ihm das Handy wegnehmen zu müssen.

  • Privates Konto einrichten:
    1. Gehen Sie auf Profil > Menü (drei Striche) > Einstellungen und Datenschutz.
    2. Tippen Sie auf Datenschutz und aktivieren Sie Privates Konto. Nur genehmigte Follower können die Videos des Kindes sehen.
  • Downloads & Duette unterbinden:
    1. Ebenfalls unter Datenschutz:
    2. Setzen Sie Downloads auf "Aus" (niemand kann die Videos speichern).
    3. Setzen Sie Duett und Stitch auf "Nur ich" (niemand kann die Videos für eigene Collagen missbrauchen).
  • Direktnachrichten (DM) sperren:

    Stellen Sie Direktnachrichten auf Niemand. (TikTok erlaubt dies für unter 16-Jährige automatisch, aber falsche Altersangaben bei der Anmeldung umgehen diesen Schutz).

Instagram

Risiko: Ähnlich wie TikTok. Öffentliche Profile machen das Kind zur Zielscheibe. "Direktnachrichten-Anfragen" landen bei öffentlichen Profilen in einem separierten Ordner und enthalten sehr oft Dickpics (ungefragte Nacktbilder von Männern) oder Betrugsmaschen.

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  • Privates Konto:
    1. Gehen Sie zu Profil > Menü > Einstellungen.
    2. Unter dem Punkt Konto-Privatsphäre aktivieren Sie den Schalter für Privates Konto.
  • Nachrichten & Toxische Kommentare einschränken:
    1. Suchen Sie in den Einstellungen nach Verborgene Wörter und aktivieren Sie den Filter für beleidigende/toxische Begriffe sowohl bei Kommentaren als auch bei Nachrichtenanfragen.
    2. Unter Nachrichten und Story-Antworten > Nachrichtensteuerung stellen Sie ein, dass Nachrichten von völlig Fremden nicht ankommen dürfen.
  • Enge Freunde Liste:

    Erklären Sie dem Kind die "Enge Freunde" Funktion bei Stories. So können private Inhalte gezielt nur mit den echten Freunden (grüner Kreis) und nicht mit losen Bekanntschaften aus der Followerliste geteilt werden.

Gaming

Spiele: Roblox, Minecraft & Co.

Fortnite (Epic Games)

Risiko: Der Voice-Chat (Sprachchat) in Fortnite verbindet Spieler weltweit. Täter nutzen Gaming-Lobbys, um das Vertrauen von Kindern zu gewinnen (z.B. durch das Verschenken von In-Game-Währung "V-Bucks"). Der ungefilterte Voice-Chat ist zudem oft voller toxischer Sprache und Beleidigungen.

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  • Sprachchat & Text im Spiel einschränken:
    1. Öffnen Sie im Spiel das Menü und gehen Sie zu Einstellungen (Zahnrad).
    2. Wechseln Sie zum Reiter Audio (Lautsprecher-Symbol).
    3. Unter "Sprach-Chat" stellen Sie die Option auf Niemand oder maximal auf Nur Freunde.
  • Epic-Konto Kindersicherung (Wichtig!):
    1. Loggen Sie sich auf der Epic Games Website am Computer in das Konto des Kindes ein.
    2. Gehen Sie auf Kontoeinstellungen > Kindersicherung.
    3. Legen Sie eine sechsstellige PIN fest.
    4. Hier können Sie global und manipulationssicher einstellen, mit wem das Kind chatten darf und V-Bucks-Käufe mit einer PIN schützen. Für Kinder unter 13 Jahren wird automatisch ein "Eingeschränktes Konto" erstellt.
  • Party-Sichtbarkeit:

    Legen Sie im Spielermenü fest, dass die Party-Teilnahme auf "Nur auf Einladung" (Invite Only) steht. So können keine fremden Spieler der Gruppe einfach beitreten.

Roblox

Risiko: Roblox ist eine riesige Sammlung von nutzergenerierten Spielen. Obwohl Roblox Filter einsetzt, versuchen Täter hier sehr aktiv, Erstkontakt aufzunehmen. Sie nutzen beliebte Rollenspiele ("Adopt Me", "Brookhaven"), um Kinder anzusprechen und sie dann in externe, unsichere Chats (wie Discord oder WhatsApp) zu lotsen.

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  • Eltern-PIN einrichten (Zuerst tun!):
    1. Öffnen Sie die Roblox-Einstellungen (Zahnrad) > Sicherheit.
    2. Aktivieren Sie die Kontosystem-PIN (Eltern-PIN). Diese 4-stellige Nummer verhindert, dass das Kind die folgenden Sicherheitseinstellungen selbst wieder ändert.
  • Kontoeinschränkungen aktivieren:
    1. Bleiben Sie unter Sicherheit.
    2. Aktivieren Sie die Kontoeinschränkungen. Dadurch sind nur noch altersgerechte Spiele ausnahmslos für alle Altersgruppen zugänglich, und der Chat wird auf die höchste Filterstufe gesetzt.
  • Kommunikation strikt regeln:
    1. Gehen Sie zum Reiter Datenschutz.
    2. Setzen Sie unter den Kontakteinstellungen "Wer kann mir Nachrichten senden?", "Wer kann mit mir chatten?" und "Wer kann mit mir im Spiel chatten?" auf Niemand (oder bei engmaschiger Kontrolle auf "Freunde").
    3. Setzen Sie "Wer kann mich zu VIP-Servern einladen?" auf Freunde oder Niemand.

Minecraft

Risiko: Auf riesigen öffentlichen Multiplayer-Servern treiben sich neben Betrügern gelegentlich auch Täter herum. Die größte Gefahr im Minecraft-Kosmos liegt oft gar nicht im Spiel selbst, sondern in begleitenden Discord-Servern oder fremden WhatsApp-Gruppen, die gegründet werden, um gemeinsam zu bauen.

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  • Microsoft Family-Dashboard (Zentrale Verwaltung):

    Sicherheitseinstellungen (vor allem bei der der "Bedrock"-Edition auf Konsolen und Tablets) lassen sich oft nicht im Spiel, sondern nur online über das verknüpfte Xbox Live / Microsoft-Konto ändern. Loggen Sie sich unter account.xbox.com/settings mit dem Elternkonto ein.

  • Multiplayer-Einschränkungen (Online):
    1. Wählen Sie das Profil Ihres Kindes aus.
    2. Gehen Sie zu "Datenschutz und Onlinesicherheit" > Xbox One/Windows 10-Onlinesicherheit.
    3. Hier können Sie "Mit Leuten außerhalb von Xbox Live spielen" und "Clubs erstellen und beitreten" Bockieren.
    4. Unter "Datenschutz" stellen Sie die Kommunikation (Sprache und Text) auf Freunde oder Blockieren.
  • Realms bevorzugen:

    Lassen Sie Kinder im Grundschulalter am besten auf sogenannten Realms (gemieteten privaten Servern von Microsoft) spielen. Hierhin können nur echte Freunde mit einem direkten Code eingeladen werden. Meiden Sie große, öffentliche Netzwerke.

Brawl Stars / Supercell

Risiko: Sehr beliebte Handyspiele wie Brawl Stars oder Clash of Clans sind darauf ausgelegt, dass Kinder In-App-Käufe tätigen oder Clubs/Clans beitreten. Täter nutzen die Clan-Chat-Funktion, um Kontakt aufzunehmen ("Komm in meine WhatsApp Gruppe, ich schenke dir Juwelen").

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  • In-App-Käufe auf Systemebene sperren:

    Wie bereits bei den Grundlagen beschrieben, ist hier die Sperre für das ganze Smartphone das wichtigste Mittel. Nutzen Sie Google Family Link oder die Apple Bildschirmzeit, damit das Kind keine "Juwelen", "Gems" oder Pässe heimlich kaufen kann.

  • Freundschaftsanfragen deaktivieren:
    1. Gehen Sie in Brawl Stars oben rechts auf das Einstellungen-Menü (drei Striche, dann Zahnrad).
    2. Deaktivieren Sie Freundschaftsanfragen zulassen. So können fremde Spieler das Kind nach einem Match nicht einfach der Freundesliste hinzufügen.
  • Familienfreundliche Clubs prüfen:

    Brawl Stars filtert Schimpfwörter im Chat sehr aggressiv (manchmal sogar zu stark). Dennoch sollten Kinder, wenn sie einem "Club" (Vereinigung von Spielern) beitreten, darauf achten, dass dieser Club in den Einstellungen als Familienfreundlich markiert ist. Solche Clubs erlauben keinen ungefilterten Chat.