Digitale Erziehung braucht keine IT-Experten, sondern aufmerksame Begleiter. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Kind schützen, ohne die Vertrauensbasis zu gefährden.
Täter nutzen Scham und die Angst vor Verboten aus. "Wenn deine Eltern das erfahren, nehmen sie dir das Handy weg!" ist die häufigste Drohung.
Unsere Mission ist es, diese Falle zu zerschlagen. Wir geben Ihnen Strategien an die Hand, wie Sie mit Ihrem Kind im Dialog bleiben – auch wenn es schwierig wird.
Das Kind versteckt den Bildschirm, verlässt den Raum bei Nachrichten oder nutzt das Handy heimlich nachts.
Gereiztheit, Nervosität oder plötzliche Traurigkeit nach der Mediennutzung ohne ersichtlichen Grund.
Unerklärliche Geschenke, In-Game-Währungen oder Pakete von Absendern, die Sie nicht kennen.
"Ich habe heute einen Artikel über eine App gelesen, die heimlich Daten klaut. Hast du davon in deinem Spiel schon mal was gehört?"
"Wie erkennst du eigentlich, ob jemand wirklich so alt ist, wie er im Profil behauptet?"
"Was ist das verrückteste, was dir heute in deinem Gruppenchat passiert ist?"
Übernehmen Sie das System aus unserer pädagogischen Arbeit in Ihren Familienalltag.
Lassen Sie sich Spiele zeigen. Seien Sie neugierig, nicht kontrollierend. Das Signal "Hier ist alles Grün" ist die Basis für alles Weitere.
Wenn das Kind "Gelb" signalisiert: Hören Sie zu, ohne das Handy sofort wegzunehmen. Besprechen Sie den Fall gemeinsam – es ist ein Moment der Klärung.
Bei "Rot": Bewahren Sie Ruhe. Keine Vorwürfe an das Kind. Sichern Sie Beweise und kontaktieren Sie uns oder eine Fachberatungsstelle. Das Kind braucht jetzt sofort Hilfe.
Nutzen Sie kindgerechte Profile (z.B. Google Family Link oder Apple Familienfreigabe), um App-Käufe und Inhaltsfilter zentral zu steuern.
Prüfen Sie gemeinsam die Privatsphäre-Einstellungen in Roblox, TikTok & Co. Deaktivieren Sie Direktnachrichten von Fremden.
Unser interaktives eltern-Training bereitet Sie Schritt für Schritt auf schwierige Gesprächssituationen vor.
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